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Aluminium in Deos — und gibt es aluminiumfreie Alternativen?

5 wichtige Fragen zu Aluminium in Deos

Vorweg muss gesagt sein: Bisher sind die, dem Aluminium und den Aluminiumsalzen zugesprochenen, gefährlichen Nebenwirkungen, wie z.B. eine Erhöhung des Risikos auf Brustkrebs oder Alzheimer, noch nicht wissenschaftlich bewiesen. Deren Ungefährlichkeit ist jedoch gleichermaßen unbewiesen.

Einige Hersteller haben im Zuge der aktuellen Diskussion, unter anderem auch ausgelöst durch eine Marktstudie des Unternehmens "Beiersdorf", der zufolge sich 72% der Verbraucher aluminiumfreie Deos wünschen, angekündigt zu reagieren, oder aber bereits reagiert und aluminiumfreie Deos in ihr Sortiment aufgenommen.

Jedoch sind Deos, die den umstrittenen Stoff enthalten, der auf den Rückseiten der vollbeschriebenen Deoflaschen, häufig klein und nicht gesondert gekennzeichnet als "Aluminium Chlorohydrate" aufgezählt wird, nicht leicht auszusortieren.

Wir glauben, dass man im Zuge der aktuellen Verunsicherung der Verbraucher, als Unternehmen reagieren muss und Deos mit Aluminium, gerade solche speziell für Kinder, klar kennzeichnen sollte.

Auch sind wir der Meinung, dass deutlich mehr Ressourcen in die Erforschung dieses Themas gesteckt werden müssen. Niemand kann aktuell sagen, ob Aluminium Brustkrebs und Alzheimer auslöst, oder nicht.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schreibt zum Thema "Alzheimer Risiko":

"Verschiedene Studien versuchen einen Zusammenhang zwischen der Aluminiumaufnahme und einer Alzheimer-Krankheit nachzuweisen. Sie lassen aber auf Grund der uneinheitlichen Datenlage keine wissenschaftliche Beweisführung zu."

Weiter heißt es zum Thema "Brustkrebs":

"Indizien für einen solchen Zusammenhang ergaben sich aus Studien an Brustkrebspatientinnen, die höhere Gehalte von Aluminium in Brustdrüsengewebe- und Sekret zeigten, als in gesundem Gewebe bzw. im Sekret gesunder Frauen nachgewiesen werden konnte. Auch eine epidemiologische Fallstudie fand eine Korrelation zwischen dem Gebrauch aluminiumhaltiger Deos und dem Auftreten von Brustkrebs, während zwei andere epidemiologischen Studien keine solche Korrelation fanden...es besteht weiterer Forschungsbedarf, um diese Frage abschließend zu klären."

Auch wir denken, dass weitere Forschung, gerade durch die Hersteller notwendig ist, um diese Frage endlich beantworten zu können.

Bis es soweit ist, sollten Hersteller aluminiumhaltige Produkte zumindest kennzeichnen. Wir machen mit dieser Seite den ersten Schritt dazu und hoffen, dass ihr alle uns fleißig unterstützt.

Warum ihr das tun solltet, beantworten wir euch in Bezug auf die folgenden 5 Fragen.


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Aluminium ist ein Leichtmetall, das natürlicherweise auf der Erde vorkommt. Es steckt in Form von Aluminiumsalzen aber auch in Deos.

Es hat nämlich die Eigenschaft, dass es unsere Hauptporen in den Achselhöhlen verstopft oder sogar ganz verschließt, so dass nur wenig bis gar kein Schweiß austreten kann. Also sorgt Aluminium dafür, dass du letztendlich unter den Armen nicht riechst.

Allerdings ist Schwitzen auch wichtig und diesen natürlichen Prozess komplett zu unterbinden, kann gefährlich sein. Warum erfährst du bei der Frage "Warum ist Aluminium denn gefährlich?"

In Deos wird meistens Aluminiumchlorhydratid verwendet. Aluminiumverbindungen müssen als Inhaltsstoffe auf der Verpackung des kosmetischen Mittels aufgeführt werden.

Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) empfiehlt, Deos mit Aluminium sparsam einzusetzen und besser auf aluminiumfreie Deos zurückzugreifen.

Aber noch immer hat nicht jeder Lust, das Kleingedruckte einer Verpackung zu lesen und die Hersteller sind, subjektiv betrachtet, teils sehr kreativ im "Unterschmuggeln" der Auflistung der Inhaltsstoffe.

Deswegen möchten wir euch das Ganze mit dieser Website erleichtern.

Nicht wirklich. Seit der Diskussion um die Gefährlichkeit von Aluminium, gerade in Bezug auf Brustkrebs und Alzheimer, suchen immer mehr Menschen eine aluminiumfreie Alternative (laut einer aktuellen Studie des Unternehmens Beiersdorf sogar 72%).

Und einige große, aber auch viele kleine Hersteller haben darauf reagiert. Es gibt also Alternativen.

In manchen Antitranspirantien sind bis zu 25% Aluminiumsalze enthalten, obwohl der "Unbedenklichkeitswert" bei 5% liegt. Und kaum ein großer Hersteller verzichtet aktuell komplett auf Aluminium.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Efsa, hat eine wöchentliche Aufnahmemenge von einem Milligramm Aluminium je Kilogramm Körpergewicht, als unbedenklich festgelegt.

Wenn man nun bedenkt, dass man Aluminium auch in Form von Lebensmitteln und aus dem Wasser zu sich nimmt, sollte man alleine schon deshalb im Deo drauf verzichten.

Zusätzlich wirkt das Aluminium, welches an sich schon in hohen Dosen offiziell als Nervengift deklariert wird, im Deo nicht als Unterbinder von Gerüchen, sondern vom gesamten natürlichen Prozess des Schwitzens. Nicht nur deswegen kann Aluminium gefährlich sein.

Seit neustem bringen viele Hersteller aluminiumfreie Deos auf den Markt, z.B. Urdeo von Laetitia, Ovimed, Weleda und Speick, aber auch Axe oder bestimmte Produkte von 8x4.

Und trotzdem sind die Gerüche in unserer Umgebung meistens noch erträglich. Wie kommt das?

Natürliche Deos verhindern nicht den Prozess des Schwitzens, indem sie die Poren verschließen, sondern sie unterbinden die Geruchsbildung, die erst als Reaktion an der Hautoberfläche, also nach dem Schwitzen beginnt. So kann der Körper weiterhin auf natürliche Weise Giftstoffe durch den Schweiß ausscheiden. Genau das verhindert Aluminium im Deo.

Urdeo verwendet Mineralien. So wird das saure Milieu von Schweiß neutralisiert und somit das Wachstum der geruchsbildenden Bakterien auf der Haut unterbunden. Und ohne Lebensgrundlage werden die Bakterien auch keinen Schweißgeruch verursachen.

Andere Hersteller setzen wiederum ätherische Öle und pflanzliche Extrakte ein, die den enzymatischen Abbau des Schweißes verhindern, der die Geruchsbildung bewirkt.

Und wer jetzt denkt, dass er für alufreie Produkte in den nächsten Bio- oder Reformladen laufen muss, der täuscht sich. Auch nach Blümchenduft oder Räucherstäbchen muss zumindest Mann in aluminiumfrei nicht riechen.

Viele Fachmärkte wie Rossmann und auch Discounter haben bereits nachgezogen. Auch wir sind zum Beispiel beim Fotografieren auf ein Nivea "For-Men" Produkt gestoßen, auf dem "0 % Aluminium" zu lesen war. Und das zu einem ganz normalen Preis in der örtlichen Drogerie. Nicht neben dem Tofu und dem naturtrüben Apfelsaft.

Auch gibt es Bergkristall-Deos und sogenannte Silver-Protect-Stifte in Mode. Allerdings enthält ersteres lediglich künstlich und industriell hergestellte, kristalline Aluminiumsalze und enthält teilweise höhere Konzentrationen an Aluminium, als gewöhnliche Deos.

Silver-Protect-Stifte hingegen arbeiten mit antibakteriellem Nanosilber. Aber auch hier sei zur Zurückhaltung gemahnt.

Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung zum Thema "Nanosilber":

"...In jüngster Zeit wird von Herstellern von verbrauchernahen Produkten zunehmend Silber auch in Form von Nanopartikeln eingesetzt...Dabei ist nicht abschließend geklärt, ob sich ihre toxikologischen Eigenschaften ändern und sie möglicherweise zum Gesundheitsrisiko für Verbraucher werden können."

Das BfR sieht Forschungsbedarf zur Klärung grundlegender Fragen im Zusammenhang mit der Verwendung von nanoskaligem Silber als antimikrobiell wirkendes Material, zum Beispiel in Deos.

Eine gute Alternative bieten daher altbewährte Naturkosmetik Hersteller, wie Weleda, Logona, Lavera oder Speick.

Unser Körper scheidet in bestimmten Zonen Schadstoffe durch den Schweiß aus, welche in großer Anzahl Schäden in unserem Kreislauf anrichten würden.

Zu diesen Zonen zählen auch die Achselhöhlen. Da der ausgeschiedene Schweiß mit Bakterien auf unserer Haut reagiert, beginnen wir "unter den Armen zu riechen".

Herkömmliche Deos verwenden nun das Aluminium in Form von Aluminium Chlorid, um diesen Prozess zu unterbinden, indem es die Poren verschließt und den Körper so am Schwitzen hindert. Natürlich entsteht so letztendlich auch kein unangenehmer Geruch.

Bei einigen Menschen werden durch das Aluminium allerdings allergische Reaktionen hervorgerufen.

Viel wichtiger ist aber noch, dass wir so auch keine Giftstoffe mehr über die Haut absondern und diese können sich nun ansammeln und eventuell gefährliche Krankheiten wie z.B. Brustkrebs auslösen.

Genau dieser Zusammenhang ist unzureichend geklärt. Also sollte auf jeden Fall mehr Forschung auf diesem Gebiet betrieben werden, in welche auch die produzierenden Unternehmen investieren müssen. Und bis der Sachverhalt geklärt ist, sollten aluminiumhaltige Produkte zumindest klar zu erkennen sein, damit jeder seine eigene Entscheidung treffen kann.

Auch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), stellt auf ihrer Website den derzeitigen Stand der Forschungen wie folgt dar:

"Zum gegenwärtigen Zeitpunkt muss aber eine Vermeidung von Antitranspirantien zur Senkung eines eventuellen Brustkrebsrisikos zwar nicht empfohlen werden, aber im Sinne eins vorbeugenden Gesundheitsschutzes sollten solche kosmetischen Mittel nicht in die frisch rasierte Achselhöhle eingebracht werden"

Damit nun nicht jeder für seine eigene Entscheidung das Kleingedruckte jeder Deoflasche entziffern muss, haben wir das für euch übernommen und bereits ein paar Produktfotos zusammen getragen, um euch eine Übersicht zu ermöglichen.

Nun seid ihr dran. Fangt am besten mit euren eigenen Pflegeprodukten im Bad an und schaut mal, was drin ist.

Unserer Meinung nach natürlich am besten, wenn du vor deinem nächsten Deo kurz bei uns vorbeischaust und dich informierst, ob Aluminium enthalten ist.

Aber auch das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) mahnte in einer jüngst veröffentlichten Stellungnahme, dass die wöchentlich tolerierbare Aufnahmemenge von Aluminium wahrscheinlich bei einem Teil der Bevölkerung alleine durch Lebensmittel ausgeschöpft ist.

Wenn nun der alltägliche Gebrauch von Deos mit Aluminium hinzukommt, wird diese Grenze deutlich überschritten.

Das BfR rät deshalb dazu, Aluminium dort, wo es geht, zu vermeiden. Primär sind Deos und Lebensmittelaufbewahrung in Alufolie oder Alutöpfen als Aluminiumquelle zu eliminieren.

Die beste Vorbeugung bleibt also nach wie vor Aufklärung und das Aufzeigen von Klärungsbedarf und Missständen in unserer Produktlandschaft.

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